Denkmal-und Kulturroute 2021

Den Flyer können sie auch als PDF-Datei herunterladen

 

Wenige Besucher auf Kulturroute

Koordinator Reinhard Schütze hofft auf bessere Zahlen im nächsten Jahr

Von Tobias Lehmann

Hemmingen. Die dieses Jahr auf zwei Tage verteilte Kulturroute in Hemmingen hat nur wenige Besucher angelockt. „Die Zahlen sind dramatisch eingebrochen. Wir hatten im Vergleich zu den Vorjahren etwa die Hälfte der üblichen Gäste“, sagt Reinhard Schütze, der als Vorsitzender des Mausoleumsvereins auch die Kulturroute koordiniert.

Bereits am Sonntag vor einer Woche waren es wenige Besucher, am vergangenen Sonntag waren es noch weniger. Alle Zahlen lagen Schütze am Montag allerdings noch nicht vor. Durchschnittlich haben in den vergangenen Jahren immer etwa 1300 Bürgerinnen und Bürger die auf der Route ausgewiesenen Kulturdenkmäler besichtigt. „Die Kapelle im Alten Dorf war dieses Jahr relativ gut besucht. An den meisten anderen Orten lief es jedoch nicht gut“, sagt Schütze.

Internationale Gäste

Internationale Gäste waren allerdings auch dieses Jahr wieder dabei. Schütze berichtet von einer Mexikanerin, die zufällig gerade in der Gegend Urlaub machte und beim Mausoleum vorbeikam. Weitere Besucher kamen unter anderem aus Stockholm und Bayern. „Die hatten alle früher mal in Hemmingen gelebt und nutzten die Kulturroute für einen Besuch“, sagt Schütze.

Da es insgesamt so wenig Besucher waren, konnten sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Route bei der Vorstellung der Kirchen und Kapellen viel Zeit nehmen und mit den Besuchern ins Gespräch kommen. „Das war gut. Dennoch will ich ein Jahr mit so wenig Gästen nicht noch einmal erleben“ sagt Schütze.

Der Koordinator geht aber davon aus, dass es 2022 wieder besser laufen wird. Normalerweise wird die Kulturroute immer mit dem Entdeckertag und dem Tag des offenen Denkmals in der Region Hannover verbunden. Dieses Jahr wurden die beiden Tage wegen der Kommunalwahl jedoch getrennt. „Ich glaube, das haben gar nicht alle mitbekommen“, sagt Schütze.

Orgelwerkstatt wieder dabei

Am Programm der Kulturroute soll es nur wenig Änderungen geben. „Ich habe mit der Kirchenregion und der Region Hannover vereinbart, dass wir uns auf historische und kirchliche Gebäude konzentrieren. Stationen, an denen Künstler ihre Werke präsentieren, passen dort nicht hinein“, sagt Schütze. Kleinere Änderungen im Programm gibt es jedoch immer wieder. So wird im nächsten Jahr die Orgelwerkstatt in Hiddestorf wieder an der Kulturroute teilnehmen, die dieses Jahr nicht dabei war.


Quellenangabe: Hemmingen/Pattensen vom 15.09.2021

 

Die Hemminger Denkmals-und Kulturroute findet in diesem Jahr an zwei statt Sonntagen statt

am 5.September 2021    - 34.Region-Entdeckertag

am 12.September 2021  - Tag des offenen Denkmals

Sie möchten Hemmingens Denkmals- und Kulturroute erleben ?

Ob ÖPNV, Rad, zu Fuß oder auch Auto, sie können sowohl am Regions-Entdeckertag als auch am Tag des offenen Denkmals bzw. am Wahlsonntag (Region +K-Wahl +BM-Wahl) die ganze Vielfalt der Hemminger Ortsteile mit seinen kulturellen Besonderheiten kennen lernen

und können in einem Flyer mit Stadtplan (ausgelegt in versch. Geschäften und im Rathaus ) die markierten Orte und Objekte besuchen und erkunden.

Jedes Objekt präsentiert sich im Flyer mit einem Foto, einer Kurzbeschreibung und der 

Adresse mit den angegebenen Öffnungszeiten.

In 2021 sind am 5.+12.September dabei: die vier Kapellen in Arnum, Devese, Harkenbleck und im alten Dorf Hemmingen-Westerfeld. Weiterhin die Nikolai-Kirche in Hiddestorf ,die Friedenskirche in Arnum und die St.Vitus Kirche in Wilkenburg mit besonderen Programm und Aktionen: Um 12 Uhr spielt die Prima Vista Brass Band der Musikschule und um 16 Uhr findet ein Orgelkonzert der neu renovierten Orgel statt und mit Führungen zwischen den Konzerten.

Weitere Stationen auf der Route sind das Mausoleum Graf Carl von Alten im Sundern, die Alte Waage in Ohlendorf , die Oldtimersammlung von Bernd Filax in Ohlendorf, das Cafe Webstuhl – ein Ort der Einkehr und Ruhe bei Kaffee und Kuchen zwischen Ohlendorf und Devese und wer lieber lecker Snacks und Getränke mit Aufenthalt mitten in der Natur und am See haben möchte, ist in der Shinebar in Hemmingen-Westerfeld bestens aufgehoben.

Ergänzend zum Mausoleumsbesuch kann in der Friedhofskapelle Hemm.Westerfeld, Weetzener Landstr. die Mausoleums-Tür besichtigt werden - eine besondere Empfehlung – denn die Friedhofskapelle wird nur zu Trauerfeiern geöffnet.

Die einzelnen Veranstalter und der Förderverein hoffen durch den gemeinsamen Auftritt von Flyer, Plakate und Homepage www.mausoleumsverein.de  auf ein breites Interesse für die Besucher der gesamten Region.

Die Hemminger Denkmal-und Kulturroute wird von der Region auch auf ihrer Internetseite www.entdeckertag.de beworben und in ihrer Begleitbroschüre zum 34.Regions-Entdeckertag.

Zu den angegebenen Öffnungszeiten treffen die Besucher auf fachkundige Personen, die für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung stehen.

Ein Dank geht an alle Beteiligten und an die Stadt Hemmingen als Zuschussgeber zum Flyer.

Nutzen Sie die Gelegenheit, die Objekte auf der Route, oder Teile davon, persönlich anzuschauen.

Reinhard Schütze, Koordinator

Mobil:   0174-3065585

Mail:     schuetze@mausoleumsverein.de

13.September 2020 - Ein voller Erfolg

Rückblick zum Tag des offenen Denkmals online

und der Hemminger Denkmal-und Kulturroute

Bei herrlichen Ausflugswetter und Sonnenschein sind alle 13 beteiligten Veranstalter und Objekte auf dem Hemminger Stadtgebiet sehr gut besucht worden.

Trotz Corona und ausgefallenen Entdeckertag in der City waren sehr viele Personen und Familien mit Rad, zu Fuß oder anderweitig unterwegs und machten sich gezielt auf den Weg

zu einzelnen Objekten oder ausgewählte Abschnitte der Hemminger Denkmal- und Kulturroute.

Auch die Ziel -und Altersbesucher waren wegen des ausgefallenen Entdeckertages etwas anders, d.h. mehr fachinteressierte Besucher, weniger Familien mit Kinder.

Das Mausoleum Graf Carl von Alten und die Mausoleumstür in der Friedhofskapelle Hemmingen-Westerfeld besuchten über 200 Besucher, die Kapellen in Arnum und Hemmingen Dorf besuchten ca. 70-80 Besucher, die Kapelle in Harkenbleck ca. 60 und die Deveser Kapelle suchten ca. 40 Personen auf.

Großen Andrang verzeichnete die Oldtimerausstellung von Bernd Filax mit ca. 250-300 Besuchern, die Orgelwerkstatt mit Führungen - je 4 Personen und mit stündlichem Orgelkonzert auf dem Hof – mit über 100 Besuchern.

Sehr beliebt auf der Tour – auch für eine Ruhepause oder Erholung – waren das Cafe Webstuhl mit ca. 200 Besuchern und die Shinebar mit 700-800 Besucher.

Die Alte Waage mit über 30 Besucher und die Friedenskirche in Arnum , Nicolaikirche in Hiddestorf und die St.Vitus Kirche in Wilkenburg waren sehr zufrieden mit ihren Besucherzahlen.

Eine gute Informationsquelle über die Hemminger Denkmal-und Kulturroute und häufig genutzt

wurde im  Internet die Seite/der Link: www.mausoleumsverein.de mit dem Herunterladen des Flyers und darüber hinaus die vor Ort ausgelegten Info`s, Flyer und Broschüren .

Für nächstes Jahr 2021 ist zu erwarten, das alle Veranstalter – mit Ausnahme Orgelwerkstatt E. Hammer in Hiddestorf erst wieder in 2022 – ihre Unterstützung und Bereitschaft erklären, wieder dabei zu sein.

Gespräche mit  Interessierte sind denkbar und jederzeit möglich.

Auch einzelne Anregungen und Wünsche für 2021 sind an den Förderverein Mausoleum

herangetragen worden.

Die Entscheidung der Region , ob die Hemminger Denkmal-und Kulturroute in 2021 wieder am Entdeckertag in der City von Hannover teilnehmen wird, muss man abwarten.

Wie alle Veranstalter, hoffen wir aber im nächsten Jahr wieder auf eine erfolgreiche Durchführung des Entdeckertages und Tag des offenen Denkmals ohne Beschränkungen.

Der ausstehende Vortrag von Eberhard von Alten zum diesjährigen 180. Todestag Graf Carl von Alten ist weiterhin vorgesehen. Wir warten auf die Freigabe/Erlaubnis der Stadt Hemmingen bzw. des Landes Niedersachsen zur Nutzung entsprechend großer Vortragsräume.

Reinhard Schütze, Koordinator

Vorsitzender Förderverein Mausoleum Graf Carl von Alten e.V.

Tag des offenen Denkmals am 11. Sept. 2016

Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung am Tag des offenen Denkmals wieder ein voller Erfolg. Von 11:00 Uhr am Morgen bis um 17:00 Uhr am Nachmittag wurden fast einhundert Besucher aus der ganzen Region Hannover gezählt. Die in den letzten Jahren gesicherten und teilweise renovierten Überreste des Mausoleums Graf Carl von Alten wurden mit großem Interesse besichtigt. Mitglieder unseres Fördervereins beantworteten viele Fragen und erklärten die architektonische und geschichtliche Bedeutung des Bauwerkes. Unsere neue Broschüre und unser gerade noch rechtzeitig erstellter Flyer wurden von vielen mitgenommen, um sich zu Hause weiter zu informieren.

Beachtung fand auch die Nachricht, dass die Eichentür des Mausleums wieder aufgetaucht ist. Nun suchen wir einen Ort, wo sie sicher, aber auch für die Öffentlichkeit sichtbar, aufgestellt werden kann. Schwierikeit bei der Suche bereiten die Ausmaße der Tür. Sie ist ca. 3,50 m hoch und ca. 1,60 m breit.

Tür

 Wiedergefundene Mausoleumstür

 

Mausoleumstür-Restaurierung und Aufstellung im Juni 2017 in der Friedhofskapelle Hemmingen-Westerfeld